Less Waste: mit diesen 7 Tipps sparst du Müll – und bares Geld!

Less Waste: mit diesen 7 Tipps sparst du Müll – und bares Geld!

Less Waste: mit diesen 7 Tipps sparst du Müll – und bares Geld!

Eines gleich vorweg: Zero Waste schaffe ich einfach nicht. Denn null Müll zu erzeugen, ist für mich mit so vielen Unannehmlichkeiten verbunden, dass ich das Thema Zero Waste sehr bald wieder zurück in die Schublade gesteckt habe.

Zero Waste

Dort hat es dann vor sich hin gearbeitet, und ist bald in angepasster Form hervorgeholt worden: für mich heißt es jetzt Less Waste – also weniger Müll. Denn das ist ein sehr realistisches Ziel und oftmals mit einfachen Mitteln umzusetzen. Hier meine 10 liebsten Tipps:

1. Geh immer mit Einkaufskorb, Stoffsackerl und Gefäßen einkaufen

Die Plastiksackerl verschwinden zwar nach und nach aus den Supermärkten, aber: Auch Papiersackerl und co sollten nur im Notfall als Einmal-Transportmittel verwendet werden – denn auch sie verbrauchen bei der Herstellung einiges an Energie und Rohstoffen!

Ich habe im Fahrrad immer ein paar Stoffsackerl und Obstnetze liegen und im Auto eine große Klappbox, eine Kühltasche und einen Einkaufskorb mit Obstnetzen. So bin ich für einen spontanen Einkauf gut gerüstet.

Wenn ich meinen Einkauf plane, gehe ich noch einen Schritt weiter, und packe – je nachdem, was ich einkaufen möchte – noch folgendes mit ein:

  • Glas-Milchflaschen (zum Befüllen am Automaten)
  • Bienenwachstuch (für Käse)
  • Stapel-Tegerl (für Wurst, Schinken und Speck)
  • Schraubgläser (für gekochte Bohnen, Rhonen u.ä.)

2. Kaufe Obst und Gemüse unverpackt

Christine's GartenGenüsse-Blog

Auch wenn viele Supermärkte und Diskonter sich schon bemühen: oft gibt es Obst und Gemüse dort immer noch in unnötigem Plastik verpackt. Sollte dein Lieblingsgeschäft das Obst und Gemüse nicht unverpackt anbieten, sprich den Filialleiter einfach mal drauf an und sag ihm, dass du dein Obst und Gemüse gerne ohne Plastikverpackung kaufen möchtest.

Unverpacktes Obst und Gemüse gibt es bei mir in der Gegend am einfachsten am Bauernmarkt – auch gleich noch saisonal und regional – hier bekomme ich alles einfach in meinen Einkaufskorb gelegt.

3. Kaufe haltbare Lebensmittel in großen Packungen

Egal ob Reis oder Hülsenfrüchte, Gewürze oder Mehl, wovon auch immer du viel verwendest: wenn du es nicht unverpackt kaufen kannst, ist es besser, es in großen Packungen zu kaufen, da dabei verhältnismäßig weniger Verpackungsmüll anfällt.

4. Dosiere Wasch- und Putzmittel sparsam – und stelle sie wenn möglich gleich selbst her

Wenn du beim Duschen nur die halbe Menge Duschgel oder Shampoo verwendest, sparst du automatisch auf Dauer auch die halbe Menge Müll ein – und du sparst auch Geld! Ich denke wir müssen viel achtsamer werden, wie viel Kosmetika, Reinigungs- und Waschmittel wir wirklich benötigen.

Viele Wasch- und Putzmittel, sogar einige Kosmetika kannst du aus ein paar Zutaten ganz einfach selbst machen – hier meine liebsten Tipps:
mein selbstgemachter Bad-Reiniger
meine selbstgemachten WC-Reiniger-Tabs
mein selbstgemachtes Flüssig-Waschmittel
mein selbstgemachtes Deo-Spray
mein selbstgemachtes Salbei-Zitronen-Deo
mein selbstgemachtes Limetten-Peeling

5. Verwende eine Menstruations-Tasse statt Tampons oder Wegwerf-Binden

Obwohl die Menstruationsblutung für viele Menschen immer noch ein Thema ist, über das sie nicht so gerne sprechen, kommt es nun immer öfter in den Medien – Stichwort Tamponsteuer.

Ich freue mich, wenn Reporter dann nicht nur über die Beiträge sprechen, die wir Frauen für Monatshygiene ausgeben, sondern auch Alternativen zu Allway und o.b. nennen! Ich habe mich vor Jahren schon für eine Menstruationstassen entschieden (und ich verwende meine erste immer noch) – kann ich euch nur empfehlen!

Für Mädchen, die sich den Umgang mit einer Menstruationstasse noch nicht zutrauen, würde ich Stoffbinden empfehlen – entweder selbst nähen, oder auf Amazon kaufen – bei mir in der Gegend hab ich die noch nirgends gesehen.

In diesem Blog-Artikel findest du noch mehr Infos zur Menstruationstasse sowie die Nähanleitung für eine Stoffbinde.

6. Stelle deine Lieblingskosmetika selbst her

Salbei-Zitronen-Deo

Kosmetika selbst herzustellen braucht zwar etwas Zeit, mir macht es aber sehr viel Freude! Eigentlich ist es so ähnlich wie Einkochen 😉

Hier findest du ein paar meiner Lieblingsrezepte:

7. Verwende Stofftaschentücher anstelle von Papiertaschentüchern

Ich weiß, viele von euch denken beim Thema Stofftaschentücher an einen alten Opa, der sich nicht gerade sehr damenhaft in selbiges hineinschneutzt. Da wird es endgültig Zeit, dieses Image aufzupolieren!

Legt euch mal ein Duzend Stofftaschentücher in hübschen Farben zu und probiert es aus! Ihr könnt sie so wie ich in die leeren Papiertaschentuchboxen stecken, dann vergreift sich die restliche Familie auch mal daran und kommt so drauf, dass sich so ein Stofftaschentuch auf der Nase gleich viel angenehmer anfühlt!

PS: Du kannst deine Stofftaschentücher auch aus alten T-Shirts selbst nähen – hier findest du eine Anleitung.

Was sind deine liebsten Zero Waste / Less Waste Tipps? Schreib es mir in die Kommentare!

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